Kraftvolle Mitte

Diese Lektionen stellen die Organisation der Körpermitte ins Zentrum. Wie können wir einen tief sitzenden Schwerpunkt in die alltäglichen Bewegungen integrieren? Kann dieses Handeln aus der Mitte heraus das Gehen, Laufen und Lasten tragen unterstützen?

Lasse den Raum zwischen Zwerchfell und Beckenboden zu einer dynamischen, kraftvollen Mitte werden. Verspannungen in Kreuz, Becken und Beinen können so loslassen und auch Schultergürtel, Nacken und Kopf werden freier für das Handeln.

01 Drehen und verdrehen aus der Mitte heraus in Seitenlage

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57:58

Finde deine Mitte und organisiere deine Bewegungen aus diesem Zentrum heraus.

(Quelle: AY #434)

02 Hürden springen in Seitenlage

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1:01:25

Diese nicht ganz einfache Lektion kannst du vorbereiten mit den Nummern 08 und 09 aus der "Becken"- Reihe oder einer der Atem-Lektionen.

(Quelle: Russell Delman)

03 Verdrehungen in Seitenlage mit einem rotierenden Becken

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58:05

Entdecke die Kraft und Bewegungsfreiheit in deinen Becken mit diversen Verdrehungen des Rumpfes in Seitenlage und finde so wieder zur Elastizität in deinem Brustkorb.

(Quelle: AY #440)

04 Kraftvolle Mitte: Drehen aus der Mitte heraus in Seitenlage

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59:44

Diese Lektion stellt ganz die Organisation der Körpermitte in den Vordergrund. Wie kannst du mit einem tief sitzenden Schwerpunkt und einer zunehmenden Wachheit für diese Region Beine, Becken und Schultern organisieren, damit das Gehen und Laufen leichter werden kann?

(Quelle: Shelav/Golomb)

05 Mit Schwung über den runden Rücken rollen

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54:37

Entdecke und wecke die Kraft und Dynamik in deinem unteren Rücken, welche dir hilft, deine Mitte so zu organisieren, damit sogar das Kopfheben und Schaukeln in der Rückenlage leicht wird.

(Quelle: Ruthy Alon)

06 Rausstrecken von Zunge und Steissbein Seitenlage

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56:00

Verankere deinen tiefen Schwerpunkt im Unterbauch und lerne, wie du damit dann auch im Stehen deine Mitte organisieren kannst, damit du beim Absitzen und Aufstehen vom Stuhl immer in Balance bleibst.

(Quelle: AY #456)

07 Kugelrollen im Becken organisiert die Beinbewegung in Seitenlage

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1:01:27

Entdecke, wie die Kraft und Dynamik in deiner Mitte dir hilft, die Bewegung deiner Beine für das Stehen und Gehen zu organisieren. Die Lektion 06 dieser Reihe ist eine gute Vorbereitung für diese nicht ganz leichte Lektion.

(Quelle: Russell Delman)

08 Ein dynamisches Becken organisiert dein Gehen und Laufen

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59:54

Entdecke, wie du den "Bewegungs-Motor" ins Becken verlegen kannst, um Dynamik und Leichtigkeit ins Gehen und Laufen zu bringen.

(Quelle: AY #73)

09 Beine und Arme organisieren deine Mitte

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57:01

Entdecke in dieser spielerischen Lektion in Seitenlage, wie du mit einfachen, leichten Bewegungen der Arme und Beine die Kraft in deiner Mitte und deine Aufrichtung im Stehen neu organisieren kannst.

(Quelle: R. Häfliger B.)

10 Töpferscheiben-Lektion in Rückenlage mit Arm und Beinkreisen

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54:28

Entdecke in dieser ungewöhnlichen Lektion, wie Kopf und Becken wie auf Drehscheiben kreisen können, um deine Wirbelsäule Richtung Seitneigung zu drehen und damit in Brustkorb, Schultergürtel und Nacken wieder Freiheit und Leichtigkeit zu bringen.

(Quelle: R. Häfliger B.)

11 Den Rücken über die Diagonale glätten

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54:15

In dieser langsamen, angenehmen Lektion in Rückenlage fühlt sich an, als ob du eine zerknüllte Alufolie nach und nach ausstreichen und glätten würdest. Mit jeder Variation wird dein Rücken flacher, glatter und länger. Erlebe, wie du durch Heben von Sitzhöcker und Kopf, durch Schub und Zug von unten und oben immer präziser verschiedene Stellen entlang deiner Wirbelsäule erreichen und nach hinten lang machen kannst. Am Schluss fühlst du mehr Weite, Länge und Durchlässigkeit.

(Quelle AY#170)

12 Über das Glätten der Vorderseite den Rücken entspannen

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57:13

Hast du schon mal irgendwo gesehen, wie eine Roche oder ein Plattfisch sich auf dem Meeresboden zur Tarnung im Sand eingraben? In dieser Lektion in Rücken- und Bauchlage erlebst du, wie entspannt und weich dein Rücken wird, je mehr du deine Vorderseite in Bauchlage am Boden ausbreiten und anschmiegen kannst. Die Bauchlage wird dir immer bequemer und vertrauter und deine Atmung weit und durchlässig in alle drei Dimensionen.
(Quelle: Regula Häfliger B.)

13 Präsenz im tiefen Bauchraum wecken

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59:11

In den asiatischen Kampf- und Bewegungskünsten gilt das Tanden als Speicherzentrum für die Lebenskraft. Es befindet sich unterhalb vom Bauchnabel und ist der Schwerpunkt des menschlichen Körpers. Moshé Feldenkrais betonte immer wieder die Bedeutung des Beckens für Aufrichtung und Bewegungsorganisation und entwickelte viele Lektionen zum Thema Tanden. In dieser Lektion in Rückenlage nimmst du erst mal Kontakt auf mit deiner Atmung und überprüfst: wie weich, elastisch und durchlässig kann dein Körper auf die Atembewegung reagieren? Als wie wach erlebst du den Raum im tiefen Bauch? Mit dem Kippen der überkreuzten Beine wird erst einmal mehr Beweglichkeit in den Brustkorb gebracht und je mehr dieser loslässt, desto einfacher wird es für dich, deinen Atem auch im tiefen Bauch- und Beckenraum auszudehnen. Über die Harmonisierung von Beugung und Streckung entwickelt sich Kraft aus dem Becken sowie eine Länge durch den gesamten Rumpf. Dies kann im Stehen als mühelose Aufrichtung und Grösse wahrgenommen werden.
(Quelle: Gaby Yaron)

14 Aus der MItte heraus handeln

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1:00:24

Anhand der diagonalen Beziehungen in unserem Körper klären wir hier, wie unsere Körpermitte die Peripherie organisieren kann. Liegend auf dem Rücken in einer X-Form mit langen Armen und langen Beinen klärst du als erstes deine diagonalen Linien von der Hand zum diagonalen Fuss- eine Funktion, welche du im Alltag viele Male unbewusst gebrauchst. Je klarer diese Verbindungen in dir werden, desto mehr kannst du auch spüren, wie sich deine Mitte und der Kreuzpunkt der beiden Diagonalen in der Bewegung verhalten, damit du zum Schluss aus deiner Mitte heraus rollen, stehen und gehen kannst.
(Quelle: Variation aus Yaron/Segal 1#14)

15 Aus der Mitte heruas um eine stabile Achse drehen

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1:02:53

Die Vorstellung vom dynamischen Raum im Unterbauch führen wir weiter und setzen diese Idee des Motors im Becken auch für Bewegungen im Raum fort. Liegend auf dem Rücken etablierst du zuerst die Idee von 2 Zylindern im Rumpf- zwei stabilen Drehachsen über den beiden Sitzhöckern und Beinen. Du lernst, aus deiner Mitte heraus, über diese Achsen zu drehen, ohne deine Stabilität und Länge zu verlieren. Diese Idee wird dann auch im Sitzen mit langen Beinen und einer aufgestützten Hand weitergesponnen. Du lernst, dich auf der Seite zu verankern und lang zu bleiben, über die du auch nach hinten drehst. Eine Funktion, welche du dann im Alltag immer wieder gebrauchen kannst.
(Quelle: AY #358, Variation)

16 Karate-Kick mit Buch auf Fuss

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1:00:27

Meist organisieren wir unser Becken über die Bewegungen von den Beinen. Hier kehren wir alles um: wie kann unsere Mitte die Beine organisieren?
Für diese Lektion brauchst du ein kleines Kissen oder Badetuch, das du am Anfang als Unterstützung unter dein Becken legen kannst und ein dünnes TACHENBUCH oder etwas anderes, flaches, rechteckiges, nicht allzu hartes in dieser Grösse als Hilfsmittel. Im Verlauf der Lektion legst du das Taschenbuch dann liegend auf dem Rücken auf deine Fuss-Sohle und simulierst damit einen Boden, wo der Fuss Kontakt macht, auch wenn er zur Decke schaut. In all den Bewegungen, welche dann angeleitet werden, organisieren sich die drei grossen Gelenke im Bein übereinander- die Hüftgelenke werden freier und du lernst, dein Bein aus deiner Mitte heraus zu organisieren. Zum Schluss fühlt sich dann auch das Stehen auf dem Boden wieder stabiler an.
(Quelle: Gaby Yaron)

17 Rollen mit angewinkeltem Knie

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55:44

Liegend auf dem Rücken wirst du hier geerdet und lernst, dich über deine Rückseite vom Boden tragen zu lassen. Je mehr deine Mitte sich verankert, desto klarer kannst du dich auch aus diesem Bereich heraus organisieren. Erlebe, wie sich schlussendlich sogar die diagonalen Beziehungen vom Fuss zur Hand aus deiner Mitte heraus klären.
(Quelle Gaby Yaron)

18 Diagonale Bilder

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57:12

Auf welchem Bein verankerst du dich, wenn du im Stehen einen Arm nach oben verlängerst? Welcher Arm schwingt beim Gehen nach vorne, wenn das rechte Bein nach vorne kommt? Je nach Kontext ist beides möglich und nichts falsch. Was sind aber deine eigenen Muster und machen diese immer Sinn? Diesen Fragen gehst du in dieser Lektion in Rückenlage nach. Du spielst mit dem Verlängern und Verkürzen von Armen und Beinen, testest laterale und diagonale Beziehungen aus, bis sich zum Schluss alle Varianten leicht und elegant anfühlen.
(Quelle: AY #345)

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